• Ausbildung zum Entspannungspädagogen

Ausbildung zum Entspannungspädagogen

Über diese Ausbildung

Bei der Konzeption dieser Ausbildung Entspannungspädagoge war es mir wichtig die Themen der Kursteilnehmer zu integrieren.
Sie erlernen bei dieser Ausbildung neben den Entspannungsverfahren Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung auch Methoden zu Antistress - Training.
Diese Ausbildung umfasst die von der Krankenkasse geforderten Unterrichtseinheiten und ist deshalb auf 6 Seminartage ausgelegt. Als Qualifizierungskriterium werden 32 Unterrichtseinheiten pro Entspannungsverfahren gefordert. Im Zuge, der sich ständig wechselnden Vorgaben im Gesundheitswesen ist es mir wichtig, dass die Teilnehmer meiner Ausbildung auch steigenden Qualifizierungskriterien standhalten können.
Diese Ausbildung umfasst pro Entspannungsverfahren 32 Unterrichtseinheiten in Präsenz zzgl. 10 UE für die Erstellung einer eigenen Konzeption.
Sie erhalten mit dieser Ausbildung eine fundierte Qualifizierung.

Der Beruf Entspannungspädagoge/in

... ist eine Ausbildung mit Zukunft!

Stress bedingte Beschwerden nehmen im Zuge steigender Anforderungen und Flexibilität im Berufsleben, drohender Arbeitslosigkeit, gehäufter Doppel - bzw. Dreifachbelastung von Frauen und Männern (Beruf-Haushalt-Kinder), sich verändernder Lebenssituationen (Patchwork - Familien, Eineltern - Familien), gestiegenen Leistungsdrucks in der Schule u.v.m. zu.
Immer mehr Menschen erkranken an Burn Out, Depressionen, Migräne, Konzentrationsstörungen und Leistungsschwächen; Krankheitsbilder, die mitunter durch ein Ungleichgewicht von Anspannung und Entspannung entstehen.

Ziel der Ausbildung

Sie erlernen in dieser Ausbildung die beiden anerkannten, renommierten und wissenschaftlich fundierten Entspannungsverfahren Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung.                                                                    Dabei werden Sie beide Entspannungsmethoden bei sich selbst anwenden können und diese an Ihre zukünftigen Kursteilnehmer weitergeben und vermitteln können. Außerdem erhalten Sie grundlegende Informationen zu den Themen Stressmanagement.

Als Entspannungspädagoge/in ist es Ihre Aufgabe Menschen, die das zur Ruhe kommen/Loslassen können, erst wieder erlernen müssen, eine für Sie entsprechende Methode zu vermitteln.

Mit den beiden Entspannungstechniken Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung erhalten Sie zwei sehr wirksame und schnell zu erlernende Verfahren an die Hand.

Diese Ausbildung umfasst die von den gesetzlichen Krankenkassen geforderten Unterrichtseinheiten.                                                                                 

Pro Entspannungsverfahren werden 32 Unterrichtseinheiten als Qualifizierungskriterium gefordert.

Diese Ausbildung pro Entspannungsverfahren mindestens 32 Unterrichtseinheiten in Präsenzveranstaltung.

Ausbildungskonzept anerkannt nach § 20 SGB V

  • Sie erlernen selbst die beiden Entspannungsverfahren Autogenes Training (nach Dr. Schulz)  und Progressive Muskelentspannung (nach E. Jacobson)
  • Sie erhalten theoretisches Hintergrundwissen zu den beiden Entspannungsverfahren – Wirksamkeit, Indikation und Kontraindikation, Anwendungsbereiche
  • Was ist Entspannung? Körperliche Reaktionen, Wirkungsspektrum, Entspannungszustand und Bewußtseinsänderung
  • Wie arbeitet unser Unterbewusstes?
  • Sie erlernen das Erstellen einer Entspannungsanleitung
  • Sie erlernen den Umgang und das Erstellen von Affirmationen
  • Sie erhalten grundlegende Informationen zu Fantasiereisen- Einsatz und Grenzen
  • Sie erhalten grundlegendes Wissen zur Stressbewältigung – Entstehung von Stress, ursprünglicher Sinn, körperliche Reaktion und erhalten Techniken zur Stressbewältigung
  • Sie erhalten Methoden, um selbständig Kurse für Gruppen und Einzelpersonen anbieten zu können
  • Sie haben genügend Zeit, um sich die Techniken selbst anzueignen und Erfahrungen in der Vermittlung einzuüben, so dass Sie nach der Ausbildung sofort eigene Kurse anbieten können
  • Sie erstellen mit Unterstützung ein eigenes Kurskonzept nach den Richtlinien der Zentrale Prüfstellen Prävention
  • Sie erfahren mehr über den Umgang mit Klienten/Patienten/ Kursteilnehmern – Probleme und deren Lösung

Weitere Ausbildungsinhalte

  • Organisation und Planung eines Kurses
  • Elternarbeit
  • Werbung
  • Akquise
  • Kalkulation
  • Berufshaftpflicht
  • u.v.m.

Die Ausbildungsinhalte werden mit vielen praktischen Beispielen und  Übungseinheiten in Klein – und Großgruppen angereichert.

Praxisarbeit wird hier Groß geschrieben. Sie sollen sofort nach der Kompaktausbildung fähig sein einen Entspannungskurs anbieten zu können.

Zielgruppe

Diese Ausbildung zum/zur Entspannungspädagoge/in richtet sich an alle Personen, die gerne Entspannungskurse für Erwachsene durchführen möchten.

Die Anerkennung durch die gesetzlichen Krankenkassen erhalten allerdings nur Fachleute mit psychosozialer Grundausbildung.                                                                          Dazu zählen Psychologen, Pädagogen, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Sozialwissenschaftler Gesundheitswissenschaftler, Ärzte, Sport-wissenschaftler, Sport- und Gymnastiklehrer, Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Erzieher, Gesundheitspädagogen, Heilpädagogen.

Anerkennung durch die Krankenkassen

Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung zählen zu den Entspannungsverfahren, die im Rahmen einer Kostenerstattung für Präventionskurse nach §20 SGB V von den Krankenkassen bezuschusst werden.

Für die Kostenübernahme sind die Qualifikationen des Kursleiters entscheidend - sowohl die Grund- als auch eine anerkannte Zusatzqualifikation sind dafür wichtig.

Diese Ausbildung zum/zur  Entspannungspädagoge/in ist von der AOK Bayern anerkannt und entspricht den Standards, die es Ihnen ermöglichen mit entsprechender Grundausbildung eine Anerkennung nach §20 SGB V von dieser als Kursleiter/in zu erhalten. (Eine schriftliche Bescheinigung der AOK Bayern liegt vor).
Als Vorgabe gelten mindestens 32 Unterrichteinheiten je Entspannungs-verfahren. 

Mit dieser Ausbildung absolvieren Sie min. 32  Unterrichtseinheiten je Entspannungsverfahren in Präsenz zuzüglich 10 Unterrichtseinheiten für die Erlernung der Methoden in Eigenarbeit und die Erstellung der Prüfungsarbeit. Die Ausbildung  umfasst 74 Unterrichtseinheiten.

Anerkennung durch die Krankenkassen

Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass Sie mit dieser Ausbildung  zum/zur Entspannungspädagoge/in eine anerkannte Qualifizierung erhalten, daraus jedoch grundsätzlich keinen Rechtsanspruch für eine Gesundheitsförderung ableiten können. Eine Kooperation, Zusammenarbeit oder Erstattung ist immer vor Ort mit den jeweiligen Krankenkassen abzuklären und obliegt der Entscheidung der örtlichen Direktionsstellen. Sie als Kursleiter müssen immer Qualifikationsnachweise und ein Kurscurriculum vorgelegen.

Hinweis:

Eine verbindliche Auskunft darüber, ob und von welcher Krankenkasse Sie nach Ihrer Ausbildung als Kursleiter für Präventionsmaßnahmen anerkannt werden, kann Ihnen nur eine Krankenkasse geben.

Zertifizierter Abschluss

Für die Vergabe des Zertifikats „Entspannungspädagoge/in“ ist die            

(1) Teilnahme an 5 Seminartagen erforderlich.

Weiter werden Sie eine schriftliche und mündliche Prüfung ablegen.

(2) Der schriftliche Prüfungsteil beinhaltet 

  • Die Erstellung einer Entspannungsanleitung
  • Die Ausarbeitung eines Kurskonzeptes über acht Einheiten zu je 60 Minuten (dieses Konzept können Sie dann bereits für Ihren Start als Kursleiter verwenden)

(3) Die mündliche Prüfung findet in der Ausbildungsgruppe statt und beinhaltet die Vorstellung einer Kurssequenz aus Ihrem schriftlichen Konzept und die Durchführung einer Entspannungseinheit mit Ihrer Entspannungs-anleitung.

Sie werden in der Ausbildung genügend Gelegenheit haben, sowohl die Entspannungsanleitung als auch Ihr Kurskonzept in Zusammenarbeit mit mir als Dozentin und  in den Kleingruppen besprechen und teilweise schriftlich erarbeiten zu können.

Qualitätskriterien dieser Ausbildung

Wenn Sie diese Ausbildung mit der eines anderen Anbieters vergleichen, sollten Sie auf folgende Qualitätskriterien achten: 

  • Verfügt der Anbieter über praktische Erfahrung im Bereich Entspannung, d.h. bietet der Ausbilder selbst regelmäßig Entspannungskurse an? Oder wird nur angelesenes Wissen weitergegeben?
  • Wird der Ausbilder namentlich erwähnt und wird seine eigene Ausbildung ausführlich dargestellt? Beinhaltet seine Grund – und Weiterbildung fundiertes theoretisches, didaktisches und praktisches Wissen?
  • Sind die angebotenen Informationen zur Ausbildung ausführlich?
  • Entspricht das Ausbildungskonzept des Anbieters den Qualitätsstandards des GKV – Spitzenverbandes („Leitfaden Prävention“) und kann dieser das schriftlich belegen?   Das Ausbildungscurriculum dieser Ausbildung weist laut AOK Bayern „einen hohen Qualitätsstandard aus“ und entspricht den vorgegebenen Kriterien des Gesetzgebers und den Spitzenverbänden der Krankenkassen.

Ihre Fachdozentin

Kerstin Meiler

  • seit 2006 Entspannungspädagogin und Kooperationspartner aller gesetzlichen Krankenkassen
  • seit 2006 freiberuflich für die gesetzlichen Krankenkassen in der Betrieblichen Gesundheitsfürsorge und Präventionskursen tätig
  • seit 2008 anerkannte Ausbilderin für die Entspannungsbereiche Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Entspannung für Kinder tätig

Zertifikat zum Entspannungspädagogen zzgl. Kursleiterbescheinigung für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung

Fortbildungstermine: 26. - 28. September und 24. - 26. Oktober 2019

Fortbildungsdauer: 2 Seminare a´ 3 Tage 

Fortbildungszeiten: 09.00 - 17.00 Uhr

Fortbildungskosten: 1250€  inkl. Skript, Prüfung und anerkanntes Zertifikat

Die Anmeldung und die Organisation läuft über das Fortbildungszentrum Landshut.